Aufbruch im Ortsverband - November 2018


Wir vom Ortsverband Innenstadt-Ost haben uns vor gut einem Jahr auf den Weg gemacht, um Politik im Bezirk neu zu denken und so zu neuen Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten zu gelangen. Dabei wollen wir von Anfang an vom politischen Reagieren zu einem AGIEREN in der Politik kommen.

Begonnen haben wir diesen Prozess, indem wir zunächst unser eigenes, individuelles GRÜNES SELBSTVERSTÄNDNIS überprüft haben. Dabei fiel auf, dass wir trotz Unterschieden große Schnittmengen bei unseren persönlichen Gründen für ein Engagement bei den Grünen haben. Insbesondere der UMWELTSCHUTZ stellt für uns ein Alleinstellungsmerkmal in der politischen Debatte dar. Das Fehlen verkrusteter Strukturen und Dünkel ist ein starker Magnet, der das Engagement politisch interessierter Menschen fördert.



Wichtige Ziele für unsere Arbeit sind:


Offenheit für Neues
Rechtsruck und Populismus entgegentreten
Gewohnheiten hinterfragen
Menschen mitnehmen
Demokratie stärken
Stadt für alle Menschen und Lebewesen
Bezahlbares Wohnen
Soziale Gerechtigkeit
Chancengleichheit
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Kompromisse nicht um jeden Preis
Fürsorge und Reproduktionsarbeit aufwerten
Ökologische Nachhaltigkeit
Klimafreundliche Mobilität fördern, Verkehrswende vollziehen

Stadt als Lebensraum, nicht als Parkplatz




Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat,als die Wirklichkeit zerstören kann. Hans Kruppa


In diesem Sinne haben wir einige UTOPIEN entwickelt, denn zum aktiven politischen Gestalten braucht man Ideen, die Wirklichkeit werden können. Für uns bedeutet dies neben anderen grünen Forderungen:

  • Gemeinwohlökonomie entwickeln und stärken
  • Lobbyismus transparenter machen
  • Wettkampf in der Gesundheitsversorgung verhindern
  • Ressourcenschonendes Leben statt Überflussgesellschaft
  • Emissionsfreie, dezentrale Energiegewinnung
  • Lebensqualität in der Stadt verbessern

Bei einem zweiten Themenabend haben wir uns mit INITIATIVEN und Leuchtturmprojekten im Um- und Ausland auseinandergesetzt. Hierzu zählen u.a.:

  • Münster & Kopenhagen als Fahrradstädte
  • Tübingen als grüne Stadt
  • Urban Gardening
  • Dachbegrünungskonzepte

Beim vorerst letzten Themenabend haben wir uns mit einigen Themen unserer Initialveranstaltung genauer beschäftigt. In Kleingruppen haben wir die Themen ENERGIE und ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT bearbeitet. Der Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit kristallisierte sich dabei als geeignet für einen größer angelegten Themenabend heraus, der in nächster Zeit stattfinden soll.

Unter dem Oberthema „BESSERE LEBENSQUALITÄT IN DER STADT“ möchten wir mit Experten*innen aus der Wissenschaft diskutieren – zum Beispiel mit Professor Dr. Marcel Hunecke. Er ist Umweltpsychologe und arbeitet seit langer Zeit zum Thema Nachhaltigkeit und beschäftigt sich hier insbesondere mit Aspekten der nachhaltigen Mobilität und des bewussten Konsums. Unsere Fragestellung ist hier, wie eine wirkungsvolle politische Umsetzung in Dortmund erfolgen kann bzw. was Menschen daran hindert, nachhaltig zu leben und zu konsumieren.